Ein Notizbuch kann man für viele Ideen benutzen

Gerade für schriftstellerisch Tätige, sei es mit journalistischem oder kreativem Schwerpunkt, ist das Notizbuch unanfechtbares Mittel der der Wahl, wenn die Gedanken und Einfälle schnell zu Papier gebracht werden sollen. Zwar bieten sich auch PDA und Co. zu diesem Zweck an. Doch aus guten Gründen erhält das Notizbuch bei schriftlichen Eintragungen immer noch den Vorzug. Zumindest wenn diese aus unterschiedlichen Gründen sehr sensibel sind.

Sensible Einträge sind im Notizbuch besser untergebracht als im PDA
Sehen wir es beispielsweise mal aus der Perspektive des Journalisten. Wenn dieser die Hintergründe zu einer angestrebten Story erfragt, dann ist die Zuhilfenahme eines Notizbuchs die einfachste und beste Lösung. Zunächst einmal wirkt es professioneller und des Weiteren ist es aus Sicht der journalistischen Tätigkeit angemessen in Puncto Diskretion. Denn ein Notizbuch wird einem nicht so ohne Weiteres gestohlen. Außerdem kann man es auch kaum über das Internet anzapfen. So bleiben exklusive Storys auch so lange exklusiv, bis sie den Weg vom Notizbuch ins Medium finden.

Noch deutlicher verhält es sich bei einem Schriftsteller. Einem Plagiator zum Opfer zu fallen, dürfte (neben der Schreibblockade) eine der Kardinalsängste eines Schriftstellers sein. Da vertraut man seine intimen Inspirationen und weiterführenden Gedanken doch sehr viel lieber einem Notizbuch an, das niemand unbemerkt aus der Ferne anzapfen kann. Zumal gerade viele Schriftsteller beim kreativen Schreiben die direkte Verbindung zum geschriebenen Wort ohnehin vorziehen.

Eine elementare (und nicht unbegründete) Befürchtung, die sowohl Journalisten als auch Schriftsteller in ihrem Misstrauen gegenüber PDAs eint, ist der Datenverlust. Was nützt die Möglichkeit, sich auf virtuellem Raum Notizen en masse machen zu können, wenn diese mit nur einem diffusen Fehler im digitalen Nirwana verschwinden können? Was in einem Notizbuch geschrieben steht, das steht. Ein PDA oder Smartphone kann immer einem technischen Fehler zum Opfer fallen (wozu einen selbst nicht mal eine Schuld treffen muss) und schon wäre mit etwas Pech alles den Bach runter. Man muss sich nicht wundern, dass Journalisten und vor allem Schriftsteller dieser Möglichkeit einfach keinen Raum geben wollen und können.

Dasselbe gilt im weiteren Sinne für all jene, die sich Notizen machen müssen, deren Verlust mehr als “nur“ ärgerlich wäre. Für solche Menschen sind die klassischen Terminplaner und Notizbücher immer noch unersetzlich.